FTA Fundstück: Hängelampe von Hans-Agne Jakobsson


Unter den knapp 3500 Lampen in der Münchner A-Halle hat sich ein wahrer Designklassiker versteckt: Die Hängelampe mit längsgewundenen Holzlamellen. Das Design der flaschenförmigen Lampe in naturbelassenem Material wurde in den 1960er Jahren von Hans-Agne Jakobsson entworfen und in Markaryd, Schweden hergestellt. 

 

Rund 60 Jahre nach dem Entwurf zeichnet sich die Lampe durch zeitlose Eleganz aus und erhält zu Recht einen Ehrenplatz in der Reihe "FTA Fundstück".

 

Die Hängelampe hat eine Höhe von 73 cm und einen Durchmesser von 36 cm, Fassung E27.


Der Designer: Hans-Agne Jakobsson

Hans-Agne Jakobsson © pamono.ch

Der schwedische Innenarchitekt und Möbeldesigner Hans-Agne Jakobsson (1919-2009) war zwischen den 1950er Jahren bis in die 1970er Jahre, in der goldenen Zeit des Skandinavischen Designs, tätig. Er ist bei vielen besonders für seine sanft scheinenden, blendfreien Leuchten bekannt. Er entwarf eine ganze Reihe Hängeleuchten, Steh-, Wand- und Tischlampen, die seine Vorliebe für diverse Materialien und Formen, ebenso wie sein tiefes Verständnis im Einsatz von Lichteffekten, widerspiegeln. 

Jakobsson wurde 1919 in Havdhem auf der Insel Gotland in Schweden geboren. Er wurde zunächst zum Zimmermann ausgebildet und erwarb später in Gothenburg einen Abschluss in Architektur. Von General Motors wurde er daraufhin als Industriedesigner angestellt und arbeitete als Assistent von Carl Malmsten (1888-1972), einer der prominentesten Figuren des schwedischen Designs, sowie mit Werner West (1890-1959) zusammen. 


1951 gründete Jakobsson seine nach ihm benannte Möbelproduktionsfirma, die Hans-Agne Jakobsson AB, in Markaryd in Schweden, die auch unter dem Namen AB Markaryd geläufig ist. Einige Modelle wurden nicht in Jakobssons Fabrik hergestellt, sondern von der Partnerfirma Ellysett AB, die mehrere Entwürfe von Jakobsson umsetzte. Ellysett war ein Subunternehmen von IKEA und ebenfalls in Markaryd ansässig.

Obwohl Jakobsson diverse Arten von Mobiliar entwarf und produzierte, erhielt hauptsächlich sein Beleuchtungsdesign größeres internationales Ansehen. Indem er mit einem weiten Spektrum an Materialien - dazu gehörten Messing, Eisen, Glas, Stoff und Holzspäne – experimentierte, gelang es Jakobsson die Lichtrichtung und -farbe nach eigenen Vorstellungen zu verändern. Seine Entwürfe sind berüchtigt für ihre versteckten Glühbirnen und stromlinienförmigen Ornamente, die ein diffuses und gedämpftes Licht erzeugen. Jakobssons Karriere war mehr als ergiebig. Sein Unternehmen produzierte in fünfzig Jahren über 2000 verschiedene Lampen. (Quelle: pamono.ch)

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